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Welsh Pony and Cob Society
Germany
e.V.
Zuchtforum für Welsh Ponys und Cobs

 

Plakat Blau 21

 

Hartmut Schröder

WPCSG Workshop am 24. September 2011
auf dem Gestüt Exklusiv in Leer

Workshop Dieken

Am Samstag, 24. September 2011, beginnend ab 11.00 Uhr, traf sich auf Einladung der Familie Dieken eine zwar kleine, dafür aber hochmotivierte und gutgelaunte Gruppe von Welshpony- und -cob-Züchtern zu einem Workshop, in welchem es dieses Mal anders als sonst üblich nicht um festgelegte Themen ging, der dafür aber viel Raum für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch bot.

Wie alle bisherigen Workshops wurde auch dieser mit der Besichtigung der Ponys des Gastgebers eingeleitet, und es lässt sich resümieren, dass uns Vater Heinrich und Tochter Bettina eine zwar kleine aber insgesamt gesehen sehr qualitätsvolle Kollektion an Welsh Mountain Ponys, angefangen von in diesem Jahr geborenen Fohlen, über ein- und zweijährige zum Teil selbst gezogene und zum Teil zugekaufte Nachzucht, bis hin zu schon zuchterprobten Stuten präsentierte.

Sehr aufschlussreich war der anschließende Blick in die unterschiedlichen Blutlinienführungen der einzelnen Zuchttiere und Zuchtprodukte, die überwiegend von Coed Coch und Revel geprägt sind. Man darf gespannt sein, welchen Weg die Exclusiv Ponys in den kommenden Jahren einschlagen werden.

Für die Diekens selbstverständlich ist, dass alle ihre auch zur Zucht eingesetzten Ponys zur Überprüfung auf Umgänglichkeit und Eignung auch angespannt werden und ein- zwei- oder auch mehrspännig gefahren werden. Wer anders kann derartiges für sich proklamieren?

Wie bei den meisten Workshops war auch dieses Mal das Thema “Registrierung von in Deutschland geborenen Welshponys und -Cobs im Ursprungszuchtbuch der WPCS in Wales” von allergrößtem Interesse. Die Gründe für die Abkehr von deutschen Zuchtverbänden sind dabei recht unterschiedlich. Viele sorgen sich um die Korrektheit deutscher Abstammungspapiere, bei anderen sind es finanzielle Aspekte, und wieder andere wollen sich nicht weiter bei der Auswahl z.B. von Hengsten von Körungsurteilen der Verbände abhängig machen. Die WPCSG steht Züchtern auch weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung.

Ausgiebig diskutiert wurde auch die Frage, ob die WPCSG über kurz oder lang neben dem einmal im Jahr stattfindenden Deutschland Cup nicht eine zweite Welsh Schau durchführen sollte, damit die Wege interessierter Züchter und Besitzer von Welsh Ponys und Cobs noch tolerabel bleiben. Die diesbezügliche Meinungsbildung innerhalb der WPCSG hat gerade begonnen und ist bei weitem noch nicht abgeschlossen.

Abschließend möchte ich herausstellen, dass uns die Familie Dieken mit Getränken, einer reichhaltigen und wohlschmeckenden Mittagskost und dann auch noch mit leckerem (selbst begackenen) Kuchen, Kaffee und ostfriesischem Tee rundherum verwöhnt hat.

Nicht zuletzt dadurch war auch dieses WPCSG-Treffen wieder von einer äußerst familiären Atmosphäre geprägt. Herzlichen Daank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie besonders an die Familie Dieken.

 

 

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