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Mitteilungen

Welsh Pony and Cob Society
Germany
e.V.
Zuchtforum für Welsh Ponys und Cobs

WPCSG-Workshop am 14.05.2011
”Zuchtziele und Zuchtmethoden bei Welsh Ponys und Cobs”
in D-49457 Drebber, Speckener Straße 30

Die Welsh Pony und Cob Society Germany e.V. lädt alle Mitglieder und interessierten Züchter Liebhaber von Welsh Ponys und Cobs zu einem Workshop ein, in welchem es schwerpunktmäßig um das Thema “Zuchtziele und Zuchtmethoden bei Welsh Ponys und Cobs” gehen soll.

Als Einstieg für einen Erfahrungsaustausch wird der 1. Vorsitzende der WPCSG, Hartmut Schröder, anhand einer Power Point Präsentation die wesentlichen Grundsätze der Sektionsbeschreibungen der Muttersociety vorstellen, um dann mit den Workshop- Teilnehmern über Möglichkeiten und Grenzen individueller Zuchtziele zu diskutieren.

Zuchtziele

Nicht wenige Züchter haben sich das Erreichen oder das Vermeiden einer bestimmter “Fellfarbe” zum Ziel gesetzt; auf dem Workshop sollen die Grundsätze der Farbzucht bei Ponys/Pferden vermittelt werden, um ein wenig mehr Licht in dieses oft dunkle Wissensgebiet zu bringen.

Außerdem sollen Zuchtmethoden wie Inzucht-/ Linienzucht und das Outcrossing diskutiert werden.

Der Workshop soll um 11.00 Uhr beginnen. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer wird gesorgt (Kaffee, Kuchen, Suppe und Kaltgetränke). Dafür wird um eine Kostenbeteiligung in Höhe von 5,- Euro pro Teilnehmer/in gebeten. Da die Teilnehmerzahl allein aus räumlichen Gründen auf maximal 20 begrenzt ist, sollten die Anmeldungen möglichst frühzeitig erfolgen.

 

 

 

Hartmut Schröder

WPCSG-Workshop am 19.02.2011
bei der Hengststation August Ellers in Emstek
mit Sarah und Colin Tibbey
(alle Fotos: Karen Meyer)

Das Thema des Workshops lautete „Das Vorbereiten und Präsentieren von Welsh Ponys der Sektionen A und B auf Schauen“, und Sarah und Colin Tibbey vom Lacy Gestüt aus Bethel, Nord Wales, waren auf Einladung der WPCSG nach Emstek in die Reithalle der Hengststation Halerhöhe von Emma und August Ellers gekommen, um dort mehr als 50 interessierten Züchterinnen, Züchtern und Liebhabern Einblick in ihre Erfolgmethode nehmen zu lassen.

pp2Z Workshop Ellers Lacy Stud

Der Workshop beinhaltete einen theoretischen Teil am Vormittag und praktische Demonstrationen am Nachmittag, unterbrochen durch eine Mittagspause, die von den Besuchern und Aktivisten gerne genutzt wurde, um sich an einem köstlichen Erbsen- oder wahlweise auch Gulascheintopf zu stärken und sich auch untereinander auszutauschen.

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Schon in diesem theoretischen Teil, in welchem es u.a. um Themen wie „Der Gebrauch von Decken, um an frühen Schauen teilnehmen zu können“, „Die optimale Fütterung – wie dick muss / soll ein Pony sein“, „Eingewöhnen junger Ponys beim Spazierengehen auf der Straße“, „Wann soll der Hufschmied kommen – wann sollte ein Pony beschlagen werden?“, „Das Trimmen von Kopf, Mähne und Schweif“, „Der Gebrauch von Make Up vor Betreten des Ringes“ und „Auswahl von Halfter, Trensen und Zubehör“ ging, wurden viele Fragen gestellt und von Sarah und Colin auch nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet.

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Insgesamt 6 Welsh A und B Ponys waren von den Workshop-Teilnehmern mitgebracht worden, an Hand derer Sarah und Colin demonstrierten, wie sie die in ihre Obhut gegebenen Ponys von Erfolg zu Erfolg führen. Auch versierte Schaugänger konnten hier noch viele Anregungen und Tipps für die bevorstehende Saison mit nach Hause nehmen.

Die Pony-Toilette:

15 Workshop Tibbey Mähne trimmen

15 Workshop Tibbey Trimmen Schweif

15 Workshop Tibbes Weißen Fuss

15 Workshop Tibbey Ohr

15 Workshop Tibbey Schminken Auge

15 Workshop Tibbey Schminken Nuestern

 

Das Handling:

15 Workshop Tibbey WA Stute

15 Workshop Tibbey Aufstellen WA

15 Workshop Tibbey A Hengst Benjamins

15 Workshop Tibbey WA Inge

15 Workshop Tibbey  WB Stute

15 Workshop Tibbey Trot1

15 Workshop Tibbey Mare

Zu einem harmonischen Gesamtbild beim Präsentieren unserer Welsh Ponys gehört auch ein zur Rasse passendes Equipment von Mensch und Tier, welches hierzulande gar nicht oder nur schwer zu bekommen ist. Indem Yvette Zoet, die im holländischen Wezep mit ihrem Ehemann Harold neben ihrer berühmten Ysselvliedt-Welsh Zucht auch einen Handel mit Pony- / Pferde- und Reiterzubehör betreibt, unserer Einladung gefolgt war, konnten wir den Besuchern des Workshops den besonderen Service bieten, sich direkt vor Ort mit allerlei Pflegemitteln sowie auch Ponydecken, Halftern, Stricken und Vorführbekleidung einzudecken.

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15 Workshop Tibbey HR Ruiterhuis

CC Workshop Ellers Halfter

15 Workshop Tibbey HZ Stand

15 Workshop Tibbey HZ

Was aber wäre unser Workshop ohne die gemütliche Atmosphäre gewesen, die sowohl von der uns zur Verfügung gestellten Anlage der Hengststation Halerhöhe als auch von unseren Gastgebern, der Familie August Ellers inklusive ihres Teams, ausgegangen ist.

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Überall fand sich ein warmes Plätzchen zum Plaudern, sei es in der beheizten Stallgasse, sei es in einem zur Wohnung gehörenden Aufenthaltsraum, oder aber in der Küche, in der die fleißigen Hände der Gastgeberin, Emma Ellers, die im übrigen an diesem Tag mit uns ihren Geburtstag feierte, sowie ihrer „Assistentin“, Hilde Schoster, und weiteren Helferinnen für das leibliche Wohl der Workshop-Teilnehmer sorgten.

Sehr willkommen bei den herrschenden Minusgraden waren natürlich die Heißgetränke und die herzhaften Gulasch- und Erbeneintöpfe, die in der Mittagspause gereicht wurden. Ein absoluter Geheimtipp war der von der Chefin selbst gebackene Topfkuchen.

Und einen besonderen Leckerbissen im übertragenen Sinne stellte nach Ende der Mittagspause die Präsentation von 6 Reitpony- und Welsh B-Hengsten der Gastgeber dar, die in gewohnt gekonnter Weise von Jürgen Hinrichs aus Leer moderiert wurde.

15 Workshop Tibbey Jürgen Hinrichs

Die Hengste wurden an der Hand, unter dem Sattel und vor der Kutsche vorgestellt.

15 Workshop Tibbey An der Hand

15 Workshop Tibbey WB Hengst

15 Workshop Tibbey Sattel

15 Workshop Tibbey Sattel 2

15 Workshop Tibbey Einspänner

Zwar betonte Jürgen Hinrichs mehrfach, dass diese Hengstpräsentation eine willkommene Generalprobe für die eine Woche später stattgefundene Hengstschau des Pferdestammbuches Weser-Ems in Vechta gewesen sei, doch war das Herzblut deutlich spürbar, das jeder der Beteiligten im Ellers-Team in diese Vorführung investiert hatte.

CC Workshop Ellers team

Und so ließ es sich der Seniorchef, August Ellers, zum Schluss dieser Darbietung auch nicht nehmen, die Zügel seines angespannten Welsh B- Hengstes Calido-G selbst in die Hände zu nehmen. Begleitet vom ehrlich gespendeten Applaus der Gäste zogen die beiden ihre Bahnen durch die Halle.

BB Workshop Ellers August

Kaum noch einem Besucher der Hengststation Halerhöhe wird die Ehre zuteil, dass ihm der nun schon 31-jährige Welsh B-Hengst Constantin, der schon (und noch) lebend zu einer wahren Legende geworden ist, vorgestellt wird, denn das hohe Alter hat an diesem Hengst natürlich seine Spuren hinterlassen.

BB Workshop Ellers Constantin

Dass die Tochter des Hauses, Hildegard Ellers, Constantin schließlich doch in die Bahn holte und am Schlusskreis teilnehmen ließ, ist sicher dem Vertrauen darauf geschuldet, dass es sich bei den Besuchern des WPCSG Workshops um Enthusiasten handelt, die mit den Alterserscheinungen von Constantin fachkundig umgehen können. Es war denn auch ein besonderes Erlebnis, diesem Veteran noch einmal direkt ins immer noch lebhafte Auge blicken zu dürfen.

15 Workshop Tibbey Schlusskreis

Es darf am Schluss dieses Berichtes nicht unerwähnt bleiben. dass von ursprünglich 64 “verbindlich” angemeldeten Welsh Liebhabern mehr als 50 von ihnen aus Nah und Fern nach Emstek gekommen waren und sich einige von den Ferngebliebenen im Vorfeld der Veranstaltung sogar abgemeldet hatten. Jenen, die trotzdem die symbolische Anmeldegebühr in Höhe von 5,- Euro pro angemeldeter Person überwiesen haben, sei besonders gedankt. Dies ist der Grundstock für den schon geplanten nächsten WPCSG Workshop mit wiederum hochkarätiger Besetzung aus UK.

AA Workshop Ellers Danke Ellers

Gradmesser für den Erfolg eines WPCSG-Workshops ist nicht ausschließlich die Qualität und Professionalität der Inhalte, die, wenn sie von Sarah und Colin Tibbey gesetzt werden, einfach nicht mehr zu überbieten sind.

Nicht minder hängt die Antwort auf die Frage, ob ein Workshop wie auch jede andere Veranstaltung der WPCSG wirklich gelungen ist, davon ab, ob sie auch einen Beitrag dazu geliefert hat, dass unsere in Deutschland doch recht kleine Welshfamilie ein bisschen näher zusammengebracht werden konnte. Letztlich kann darauf eine Antwort nur jeder Workshop- Teilnehmer / -Beteiligte für sich selbst geben. Indem August uns beim abschließenden Stallgassengeflüster signalisierte: “Ihr könnt wiederkommen!” steht meine diesbezügliche Antwort fest. “Emma und August, wir werden gerne wiederkommen!”

 

 

Identifizierung von Fohlen
bei Fuß der Mutter

Auf schriftliche Anfrage der WPCSG, ob zu einer Identifizierung nach EU-Recht auch ein (deutscher) Tierarzt berechtigt ist, der das Fohlen mit einem Transponder versieht, hat das für tierzuchtrechtliche Fragen zuständige Mitglied der Europäischen Union, Dr. Kai-Uwe Sprenger am 09. Februar 2010 geantwortet:

Dr. Kai-Uwe Sprenger, EU-Kommission1

Danach ist eindeutig klargestellt, dass die Registrierung auch von in Deutschland geborenen Fohlen bei der Muttersociety in Wales dem EU-Recht entspricht und legal ist, wenn die Fohlen in Anwesenheit ihrer Mutter beim Chippen von einem deutschen Tierarzt identifiziert worden sind.

Eine solche Identifizierung erfolgt regelmäßig durch die Vorlage des unten abgebildeten Vordrucks beim und die Unterzeichnung durch den Tierarzt im Rahmen des Chippens.

Application Form

 

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